Christine Trenner als Bezirksvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen bestätigt

Veröffentlicht am 05.11.2015 in Arbeitsgemeinschaften

Bezirksvorsitzende Christine Trenner mit AsF-Landesvorsitzender Micky Wenngatz

"Wo Männer diskutieren, packen Frauen an"

Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen will langfristige Hilfe für Flüchtlinge organisieren

Die "Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen" will einen Beitrag dazu leisten, "dass die Frauen nicht zu den Verlierern der Flucht gehören". AsF-Landesvorsitzende Micky Wenngatz (München) rief die Delegierten bei der Bezirkskonferenz in der Schwefelquelle zur "besonderen Solidarität mit den weiblichen Asylbewerbern" auf, "die auf der Flucht häufig sexueller Gewalt ausgesetzt waren".

Anderer Kulturkreis
Die SPD-Frauen wollen die Familien mit "niederschwelligen Angeboten" unterstützen. Nach dem Motto: "Wo die Männer diskutieren, packen die Frauen an". Aus unmittelbarer Hilfe soll sich eine langfristige Unterstützung entwickeln, so der Wunsch der Landesvorsitzenden. Micky Wenngatz weiß allerdings um die Probleme der Integration gerade bei den Frauen, "die aus einem Kulturkreis kommen, in denen andere Gesetz gelten". Stichwort: "Zwangsverheiratung, Gewalt gegen Frauen, Bildungsferne".

Micky Wenngatz sitzt in einem Münchner Stadtteilparlament und ist persönliche Referentin der dritten Bürgermeisterin der Landeshauptstadt, Christine Strobl. Sie möchte mehr Frauen für die politische Arbeit qualifizieren, sie stärker an den politischen Entscheidungsprozessen teilhaben lassen und die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Seit 2006 ist Christine Trenner aus Erbendorf Bezirksvorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft. Die Beschäftigte in einem kommunalen Zweckverband hat selbst kein politisches Mandat, ermuntert aber ihre politischen Mitstreiterinnen, sich dem Wähler zu stellen. So wie jene sechs Frauen in der Oberpfalz, "die inzwischen den Bürgermeistersessel erobert haben". Christine Trenner kämpft ferner für die Gleichstellung der Frauen in Gesellschaft und Beruf und die Einhaltung des Mindestlohns.

Einstimmige Wahl
Bei den Neuwahlen bestätigten die Delegierten der vier Unterbezirke Weiden/Neustadt/Tirschenreuth, Amberg/Sulzbach, Schwandorf/Cham und Regensburg Christine Trenner einstimmig im Amt. Stellvertretende Vorsitzende sind Agathe Kerscher (Cham), Petra Schilling (Amberg-Sulzbach) und Gertrud Maltz-Schwarzfischer (Regensburg).

Als Beisitzer gehören dem Vorstand an: Barbara Neugirg (Weiden), Sabine Zeidler (Weiden), Brigitte Scharf (Tirschenreuth), Brigitte Wilhelm (Regensburg), Johanna Krauß (Neustadt), Sybille Bayer (Tirschenreuth), Carolin Wagner (Regensburg), Karin Frankerl (Schwandorf), Maria Sauer (Neustadt) und Gabriele Laurich (Weiden).

Text: oberpfalznetz.de
Bilder: Bittner, Susi

 
 

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